Nils Mönkemeyer, Viola
«Dieser grosse Bratschist schafft eine ungeheure Spannung, die Farbenpracht seines Spiels scheint unbegrenzt.» Neue Zürcher Zeitung am Sonntag
«Nils Mönkemeyer ist die Galionsfigur der Bratschisten. Die Klangvielfalt, die Nils Mönkemeyer aus seiner Viola herausholt, ist mal unverschämt entfesselt, dann zart wie durch einen Schleier, dann wieder schnurgerade.» Bayerischer Rundfunk BR-KLASSIK
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«Die Klangvielfalt, die Nils Mönkemeyer aus seiner Viola herausholt, ist mal unverschämt entfesselt, dann zart wie durch einen Schleier, dann wieder schnurgerade.», so der Bayerische Rundfunk BR-KLASSIK. Welch unterschiedliche Facetten und Farben die Viola hervorzaubern kann, stellt Mönkemeyer immer wieder unter Beweis und hat dem Instrument zu enormer Aufmerksamkeit verholfen. Er spielt das gesamte Repertoire: Originalliteratur, ausgegrabene Perlen, eigene Arrangements und Uraufführungen.
Als Solist gastiert er mit internationalen Spitzenorchestern zwischen München und London, Tokyo und Zürich und arbeitet zusammen mit Dirigent*innen wie Andrej Boreyko, Sylvain Cambreling oder Vladimir Jurowski, Joana Mallwitz, Mark Minkowski, Kent Nagano oder Kristiina Poska. Und Kammermusik spielt er mit Sabine Meyer und William Youn, Dorothee Oberlinger, Carolin Widmann oder dem Julia Fischer Quartett.
Enthusiasmus nannten die alten Griechen jenen begeisterten Zustand, in dem man andere durch Können und Visionen mitreißt. Nils Mönkemeyer hat diesen Enthusiasmus und ist gleichzeitig auch passionierter Lehrer, viele Jahre als Professor an der Hochschule für Musik und Theater München und nun an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Der Deutsche Hochschulverband verlieh ihm (als erstem Musiker überhaupt) die Auszeichnung «Hochschullehrer des Jahres 2025».
»The palette of colour that he draws from his viola is by turn flagrantly unfettered, delicate as if through a veil, then straight as a die once more,« writes Bavarian Radio’s BR-KLASSIK. Time and again, Nils Mönkemeyer demonstrates the wealth of characters and colours that can be conjured by the viola, and has dramatically raised the profile of his instrument. He plays the entire repertoire: original literature, rediscovered pearls, his own arrangements, and world premieres.
As a soloist, he performs with top international orchestras from Munich to London and Tokyo to Zurich, working with conductors such as Andrej Boreyko, Sylvain Cambreling, Vladimir Jurowski, Joana Mallwitz, Mark Minkowski, Kent Nagano and Kristiina Poska. He plays chamber music with Sabine Meyer and William Youn, Dorothee Oberlinger, Carolin Widmann and the Julia Fischer Quartet.
Enthusiasm is the term used by the ancient Greeks to describe the spirited state in which a person inspires others with their skill and vision. Nils Mönkemeyer embodies this enthusiasm, and is also an equally passionate teacher. He was professor at the Hochschule für Musik und Theater München for many years and now holds a professorship at the Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. The German University Association named him »University Teacher of the Year 2025«, bestowing the accolade upon a musician for the first time ever.
(Auswahl)
Peter Ruzicka, Orchestra Works, u.a. DEPART, mit NDR Elbphilharmonie Orchester, NEOS 2025
«Dance for Two», mit Dorothee Oberlinger, Werke von Hildegard von Bingen, Nicola Matteis, Johann Sebastian Bach, James Oswald, Béla Bartók, Morton Feldman, John Cage, Konstantia Gourzi u.a., Sony 2023
«Vivaldi, Paganini, Tartini», mit l’arte del mondo, Ltg. Werner Erhardt, Werke von Antonio Vivaldi, Alessandro Rolla, Giuseppe Tartini, Niccolò Paganini, Sony 2021
«Baroque», mit Andreas Arend (Theorbe, Laute), Dorthee Mields (Sopran), Sara Kim (Viola), Niklas Trüstedt (Violone), Werke von de Visée, Bach, Weiss, Lambert, Sony 2018
«Walton, Bruch, Pärt», mit Bamberger Symphoniker, Ltg. M. Poschner, Walton, Konzert für Viola und Orchester, Bruch, Kol Nidrei op 47 (Arr. für Viola und Orchester), Romanze für Viola und Orchester op 85, Pärt, Fratres für Viola, Streichorchester und Schlagwerk, Sony 2017
«Mozart with Friends», mit Julia Fischer (Violine), Sabine Meyer (Klarinette) & William Youn (Klavier), Mozart, Kegelstatt-Trio KV 498, Sonaten KV 14+30, Duo KV 423, Modulierendes Präludium KV deest, Auswahl aus The London Sketchbook, Variationen KV 360, Sony 2016
«Brahms», mit William Youn (Klavier) & Signum Quartett, Sonaten für Viola und Klavier op. 120 Nr. 1 + 2, Ungarische Tänze Nr. 1, 4, 5 + 16, Sony 2015
«Barroco Español», Nils Mönkemeyer & Friends, Werke von de Murcia, Soler, Boccherini, Brunetti, Scarlatti, Sanz, de Nebra, Sony 2014
«Bach und mehr», Bach, Suiten BWV 1007-1009, Diverse, Weltersteinspielungen von Krzysztof Penderecki, Sally Beamish, Konstantia Gourzi und Marco Hertenstein, Sony 2013
«La Folia», mit Kammerakademie Potsdam, Delalande, Entrée Tänze, Telemann, Concerto G-Dur, Bach, Concerto in d-moll (Eigenbearbeitung), Corelli: La Folia, Sony 2011
«In dunklen Träumen», mit Nicholas Rimmer (Klavier), Hannah Weber (Violoncello), Werke von Robert Schumann, Clara Schumann und Johannes Brahms, Sony 2010
«Weichet nur, betrübte Schatten», mit Dresdner Kapellsolisten, Ltg. H. Branny, Franz Anton Hoffmeister, Viola-Konzert D-Dur, Antonio Rosetti, Viola-Konzert in G-Dur, Bach, Bearbeitungen von Kantaten für Viola und Orchester, Sony 2009
«Ohne Worte», mit Nicholas Rimmer (Klavier), Schubert, Arpeggione, Diverse, Bearbeitungen von Liedern von Schubert, Schumann und Mendelssohn für Viola und Klavier, Sony 2009
Nils Mönkemeyer oder: Die Bratsche kann alles.
Enthusiasmus, so haben die alten Griechen jenen begeisterten Zustand genannt, in dem man getragen und getrieben ist vom eigenen Können, den Visionen und dem unstillbaren Bedürfnis, die Lust an der Erkenntnis und die Erkenntnis der Lust weiterzugeben. Nils Mönkemeyer hat viel davon. Er ist einer, der mit, im und vom Enthusiasmus lebt.
Das Repertoire
Sein Repertoire? Das Ganze. Vom 18. Jahrhundert bis ins 21. Jahrhundert, von der Originalliteratur bis zu eigenen Arrangements, vom barocken, transparenten, sprechenden Stil bis zu den exorbitanten technischen Herausforderungen der Komponisten von heute. In jüngster Zeit kommen vermehrt auch eigene Kompositionsaufträge dazu. Was und wie er spiele, sei künstlerisch brillant, sagen die Kritiker*innen immer wieder. Seine Programmgestaltung ist aufregend und innovativ, wenn er alt und neu kombiniert oder thematische Bögen durch ein ganzes Konzertprogramm spannt.
Der Vollblutmusiker
In den erdigen, androgynen, wandlungsfähigen Klang der Bratsche hatte sich Nils Mönkemeyer schon früh mit solcher Intensität verliebt, dass er heute einer der gefragtesten und wirkungsmächtigsten Fürsprecher dieses lange Zeit missachteten Instruments ist. Weltweite Konzerte: hunderte. Neue Vermittlungsformen durch Fernsehen und Talkshows? Selbstverständlich. Das Wissen weitergeben? Keine Frage. In Meisterkursen und als Professor an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Andere in die eigene Begeisterung hineinzuziehen, daran arbeitet er.
Nils Mönkemeyer ist als Solist und als Kammermusiker gleichermaßen präsent und bringt ein preisgekröntes Album nach dem anderen heraus. Das allein ist schon viel. Das eigentlich Erstaunliche an ihm ist aber diese grösste Frische und Natürlichkeit, die mit zunehmender Erfahrung sogar noch wächst. In ein Schema passt er nicht, weil er Ernsthaftigkeit mit Humor vereint, weil die eigene kreative Unruhe ihn immer weiter treibt.
Nils Mönkemeyer or The Versatile Viola
Enthusiasm. The Ancient Greeks used the term to describe the spirited state in which a person is carried and compelled by their abilities, visions and an insatiable need to pass on the desire for insight, and the insight into desire. Nils Mönkemeyer has plenty of it. He eats, sleeps and breathes enthusiasm.
The Repertoire
His repertoire? The lot. From the 18th century to the 21st, from original literature to his own arrangements, from the transparent, rhetorical style of the Baroque to the exorbitant technical challenges of contemporary composers. In recent years, he has commissioned an increasing number of works himself. The critics repeatedly praise the artistic brilliance of what he plays and how he plays it. His programming is exciting and innovative, combining old and new, or threading a common theme throughout.
The Full-blooded Musician
Nils Mönkemeyer fell in love early with the earthy, androgynous, versatile tone of the viola, and so intensely that he has become one of the most sought-after and influential advocates of this long neglected instrument. Concerts around the world? Hundreds. New forms of presentation through television and talk shows? Of course. Sharing knowledge? No question about it: in masterclasses, and as professor at the University of Music Hanns Eisler Berlin. He strives to imbue his own enthusiasm in others. Nils Mönkemeyer has an equally strong presence as a soloist and chamber musician, bringing out one award-winning album after another. That is a lot in itself, yet the most astonishing thing of all is his immense vitality and naturalness, ever increasing with experience. He cannot be pigeon-holed, for he combines seriousness and humour, his restless creativity always driving him yet further.
Video und Podcast
Trailer CD «Bach und Mehr» (Sony Classical)
Im Hamburger Abendblatt Podcast «Erstklassisch mit Mischke»

«Nils Mönkemeyer erzählt, warum die Bratsche das richtige Instrument für ihn ist und warum er der Geige deshalb die Treue gebrochen hat.»
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